Clubsport Rallye Sprint Cup: Im Vogtland lernt der Nachwuchs aus seinen Fehlern für die Zukunft

Fabian Schafhauser und Dennis Kaiser (beide MSC Fürstenzell) auf der Strecke. Foto: Johannes Schmidt

Mit der bitteren Realität des Rallye-Sports sahen sich am vergangenen Samstag 14 Rennteams auf den Straßen zwischen Leubnitz und Rößnitz konfrontiert. Regen, Trockenheit, Asphalt, Ausfälle und Verzögerungen waren beim fünften und sechsten Lauf des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cups Süd ebenso Teil des Wettkampfes wie die Jagd nach schnellen Zeiten und die Freude über den Tagessieg von Sebastian Nöhammer (MSC Fürstenzell) und Leo Perstorfer (MSC Emmersdorf).

Aus Fehlern für nationale und internationale Rallyes lernen
Gleich mehrmals konnten die Rennteams die 3,45-km-lange Strecke fahren. Auf der vom Serienkoordinator Michael Bayer (ADAC Nordbayern) als „anspruchsvoll“ bezeichneten Strecke war höchste Konzentration gefordert. Wie schnell man sich auf einer solchen Strecke selbst überschätzen kann, zeigte sich am glimpflich ausgegangenen Abkommen von der Straße von Lernet Pollmann/Tim Hilpert. Doch auch sowas gehört zur Lernkurve dazu, um später nationale oder internationale Wertungsprüfungen meistern zu können. Der Clubsport Rallye Sprint Cup bereitet den Nachwuchs auf die spätere aktive Zeit vor. Fahrer zwischen 15 und 29 Jahren nutzen die Gelegenheit, die der ADAC bietet, erste und weitere Erfahrungen im Rallyesport zu sammeln. In einer Saison gibt es acht Läufe und eine Finalrunde.

Automobilclub Hof organisierte im Vogtland wieder ein Rennen
Wie wichtig dabei das ehrenamtliche Engagement hinter einem solchen Wettkampftag ist, zeigte sich in Rößnitz. Die Organisation des diesjährigen Sprint Cups lag zum dritten Mal in den Händen des Automobilclubs Hof. Der Verein nutzte wieder die guten Beziehungen von Uwe Langheinrich, um das Rennen durchzuführen. Langheinrich war von 1994 bis zur Auflösung des VMC Plauen Vorstandsvorsitzender und organisierte bis 2008 die Vogtland-Rallye.

Rallye-Taxifahrten für den guten Zweck
Parallel zu den Läufen des ADAC bot der AC Hof zusätzlich Rallye-Taxifahrten an, dessen Erlös unter anderem dem Kindergarten Leubnitz zugutekommt. Bis auf das Wetter sei die Vorstandsvorsitzende des AC Hof, Sabine Heinzel, rundum zufrieden mit dem Tag. „Es ist immer ganz nett, wenn es nicht zu warm ist“, meint sie. „Wir fahren ja oft genug im Regen und es ist auch ganz gut, dass die Nachwuchs-Fahrer (Anm. d. Red.) das mal mitkriegen, dass es nicht immer nur Sonnenschein gibt. Da muss jeder klarkommen damit.“

Turmfest wurde in Rößnitz gefeiert
In Rößnitz feierte am Wochenende auch der Feuerwehrverein Rößnitz 2000 e.V.  sein 33. Turmfest. Der Veranstalter bot rund um ein buntes Programm mit Turmziehen, Familiennachmittag und Traktorfrühschoppen und beschloss das Fest mit einer Traktorrundfahrt. Die Motorsportangebote des AC Hof waren erstmals Bestandteil des Festtagsprogramm.


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