Pünktlich zum Start des 13. ADAC Rallyesprints ergießen sich sturzflutartige Regenfälle über die Landstraßen bei Geilsdorf, Schwand und Kemnitz. Dass der Automobilclub Hof am vergangenen Sonntagvormittag seinen traditionellen Saisonauftakt bei zusätzlichem Gewitter und starkem Wind ohne Wenn und Aber durchzog, zeigte sofort: Rallyefans sind Hardcore – die 47 angetretenen Teams sind es erst recht. Nachdem das Schlimmste überstanden war, konnte der Sprint wieder im Trockenen stattfinden.
Sprint bei Schwand mit neuem Teilnehmerrekord
Der Ausrichter des Spektakels auf der vogtländischen Strecken war der Automobilclub Hof. Zum 13. Mal führten sie ihren Saisonauftakt durch und brachten 47 Rallyeteams aus Sachsen, Thüringen, Bayern und darüber hinaus zusammen. Die Vereinsvorsitzende Sabine Heinzel konnte einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Sie zeigte sich sehr zufrieden mit dem gestrigen Sprint und zeigte sich dankbar für die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwand und für das Verständnis der Einwohner des Weischlitzer Ortsteils.
Rallyeteam Horlbeck ist auf heimischer Strecke erfolgreich
Für die Wertungsprüfung musste jedes Team drei Durchgänge fahren. Bis auf fünf technische Ausfälle absolvierten 42 Teams die anspruchsvolle Prüfung erfolgreich. Aus vogtländischer Sicht stach besonders der Rennsieg des Rallyeteams Horlbeck heraus. Mit dem Ford Fiesta Rally4 gelang Jan und Jule Horlbeck in der RC4-Rennklasse der Tagessieg. In der Gesamtwertung kamen sie auf Rang sieben. Besonders war, dass Jule die Tochter von Jan und Ivonne Horlbeck ist. Sie absolvierte ihren ersten Sprint als Beifahrerin. “Ich war sehr aufgeregt und dann trotzdem erster Platz in der Klasse, das war sehr schön und besonders”, resümierte die 19-Jährige.
Weitere Rallyefahrer aus dem Vogtland waren mit dabei
Aus dem Vogtland waren außerdem André und Etienne Jockusch am Start. Sie meisterten die Wertungsprüfung in ihrem Renault Clio Rally5 erfolgreich und belegten in der Gesamtwertung den 27. Platz. Conrad Rüdiger und sein Beifahrer Aaron Jungnickel landeten mit ihrem BMW 325ti auf dem 33. Platz.
Der Gesamtschnellste fährt für den AC Ebern
Mit einer Gesamtzeit von 8:26,600 Minuten konnten sich Noel Bächmann und sein Beifahrer Jonah Humeniak den Sieg sichern. Die beiden starten für den AC Ebern und fuhren die fünf Kilometer lange Strecke dreimal mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 schneller ab als alle anderen. Patrik Dinkel und Cedrik Bächmann waren mit ihrem Mitsubishi EVO insgesamt drei Sekunden langsamer und wurden Gesamtzweite.
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