Im Juni war die aus der Markneukirchen stammende Partyband Mr. Feelgood über 6.000 Kilometer unterwegs. Für den Sänger Roger Voigt und seine Mitstreiter begann der ereignisreiche Monat beim Straßenfest in Falkenstein. Es folgten Auftritte in Zwickau und Clausthal-Zellerfeld. Das unvergessliche Highlight war für sie der Auftritt auf dem Alpen Flair Festival in Natz-Schabs/Südtirol, dass in diesem Jahr insgesamt rund 50.000 Besucher anzog. Das Festival wurde 2011 von Frei.Wild-Sänger Philipp Burger ins Leben gerufen und wird inzwischen als das größte Volksfest Südtirols angesehen.
Mr. Feelgood eröffnete das Alpen Flair Festival
Dank der richtigen Kontakte, die Roger Voigt sammeln konnte, durfte Mr. Feelgood das dreitägige Festival in diesem Jahr eröffnen. Bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten die bereits angereisten Festivalbesucher die Vogtländer auf der kleinen Bühne. „Es war grandios. Wir wussten nicht, was passiert, was einen erwartet und es war dann aber ein total lustiger Gig“, berichtet Voigt. Eine Dreiviertelstunde lang trat die Band auf, ließ es sich dabei nicht nehmen, die Hymne des Festivals und einen Frei.Wild-Song zu covern.
Das nächste Ziel ist die Hauptbühne des Festivals
Hinter der Bühne genossen sie die Begegnungen mit Musikern und den Organisatoren. “Wir sind genauso verpflegt worden als erste Band, wie die letzte Band”, so Voigt. Nach seinen Vorstellungen soll Mr. Feelgood bald auf der Hauptbühne des Alpen Flair Festivals spielen. „Das sieht in zwei Jahren gar nicht so schlecht aus“, meint er. In diesem Jahr traten dort unter anderem die Kastelruther Spatzen, Peter Maffay und die Fäaschtbänkler auf. Die Vogtländer konnten ihre Auftritte jedoch nicht miterleben, da sie zu diesem Zeitpunkt in Eschwege in Nordhessen auf dem Johannisfest aufspielten.
Was dem Sänger an seinem Beruf am besten gefällt
Bis November stehen in diesem Jahr weitere Auftritte der Partyband an, die seit 2000 dafür sorgen, dass Menschen für eine kurze Zeit den Alltagstrott vergessen können. “Was mir am besten gefällt, ist immer wieder draußen rumfahren, dort Leute zu treffen und mit denen zu feiern”, sagt der Berufsmusiker.
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